Java Runtime Environment

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JRE steht im engeren Sinne für Java Runtime Environment (deutsch Java-Laufzeitumgebung) des US-Unternehmens Oracle, welches Sun Microsystems (die Firma, die Java bis dahin über 15 Jahre entwickelte) im Jahr 2010 kaufte. Sie liefert unter anderem die Java VM, die benötigt wird, um Java-Applikationen auszuführen. Die JRE kann in der jeweils neusten Version auf der Homepage von Oracle heruntergeladen werden.

Allgemein besteht die Java-Laufzeitumgebung aus der Java Virtual Machine (kurz „Java VM“) und der API (Application Programming Interface, „Programmierschnittstelle“). Die Programmierschnittstelle stellt die Standard-Klassen von Java bereit, etwa „java.lang.String“. Virtuelle Maschine und API müssen aufeinander abgestimmt sein und werden deshalb zu JRE zusammengefasst. Es kann als virtueller Computer betrachtet werden, bei dem die virtuelle Maschine den Prozessor und das API die oberste Bibliotheksschicht darstellt.

Die Java-Laufzeitumgebung enthält keine Entwicklungswerkzeuge wie beispielsweise Compiler oder Debugger. Für die Programmierung mit Java wird das Java Development Kit (JDK) oder eine andere Programmierumgebung, die Java-Bytecode erzeugt, benötigt.

Die JRE ist Bestandteil der Java Platform Standard Edition, in der auch definiert ist, welche Klassenbibliotheken zur Verfügung stehen. Für andere Einsatzgebiete wie etwa Handys oder Set-Top Boxen stehen verschiedenste JREs zur Verfügung.

Siehe auch

Literatur

  • Bill Venners: Inside the Java Virtual Machine. 2. Auflage. McGraw-Hill, New York 1999, ISBN 0-07-135093-4 (Das Standardwerk; Online-Version; leider unvollständig; als Buch vergriffen)

Weblinks

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